Glossar

Bezeichnung für eine Mischung aus winzigen schwebenden festen oder flüssigen Stoffen und Gasen. Aerosole können über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Der Hauptübertragungsweg für das Coronavirus SARS-CoV-2 ist die Aufnahme virushaltiger Partikel (größere Tröpfchen und Aerosole), die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen freigesetzt werden.

Antikörper sind Abwehrstoffe, die der Körper selbst herstellen kann. Sie werden bei einer Erkrankung vom Immunsystem speziell gegen den jeweiligen Krankheitserreger produziert.

BioNTech/Pfizer entwickelten einen mRNA-Impfstoff gegen COVID-19. Seine Wirksamkeit liegt bei etwa 95%. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, bei den vollständig gegen COVID-19 geimpften Personen um etwa 95% geringer ist als bei den nicht geimpften Personen. Die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe in Bezug auf die Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung (zum Beispiel einer Behandlung im Krankenhaus) liegt bei 85%.

Der Begriff Genom bezeichnet die Gesamtheit aller Träger der Erbinformation einer Zelle. Dazu gehören Chromosomen, DNA und RNA.

In einem Impfstoff sind üblicherweise abgeschwächte oder abgetötete Erreger enthalten. Im Körper können sie keine Infektion auslösen, doch der Körper reagiert auf ihre Anwesenheit und bildet Antikörper und “Gedächtniszellen”. Diese Zellen können den Erreger auch nach Jahren noch erkennen und bekämpfen.

Als Infektionskette bezeichnet man den Weg der Übertragung eines Krankheitserregers von einer Person auf eine andere. Diese zweite Person kann wiederum weitere Personen anstecken. Solche Infektionsketten sorgen für eine schnelle Verbreitung des Erregers und sollten so früh wie möglich unterbrochen werden.

Das Pharmaunternehmen Moderna entwickelte einen mRNA-Impfstoff gegen COVID-19. Seine Wirksamkeit liegt bei etwa 95%. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, bei den vollständig gegen COVID-19 geimpften Personen um etwa 95% geringer ist als bei den nicht geimpften Personen. Die Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe in Bezug auf die Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung (zum Beispiel einer Behandlung im Krankenhaus) liegt bei 85%.

Die Plazenta, oder auch Mutterkuchen genannt, wächst mit dem Beginn der Schwangerschaft im Körper heran und versorgt das Baby bis zur Geburt mit wichtigen Nährstoffen und Sauerstoff.

Dabei handelt es sich um ein Eiweiß, das für die Bildung der Plazenta verantwortlich ist. Es gab Gerüche, dass eine Corona-Schutzimpfung unfruchtbar machen kann, weil sich Spikeproteine des Coronavirus und das Protein Syncytin-1, ähneln.

Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Eiweißen ist aber so minimal, dass eine Corona-Schutzimpfung nicht unfruchtbar machen kann. Das belegen sämtliche durchgeführte Studien dazu.

Bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es drei Arten: Vektorbasierte Impfstoffe (Lebendimpfstoffe mit Vektorviren), Totimpfstoffe mit Virusproteinen und mRNA-Impfstoffe.

Vektor-Impfstoffe bestehen aus sogenannten Vektorviren. Das jeweilige Vektorvirus ist ein gut untersuchtes Virus, das sich nicht vermehren kann. Das Vektorvirus enthält und transportiert die genetische Information für ein einzelnes Eiweiß des Coronavirus, das sogenannte Spikeprotein.

Die transportierte Information wird nach Eintritt in die Zellen (vor allem in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) „abgelesen“, woraufhin diese Zellen dann das Spikeprotein selbst herstellen. Die so vom Körper des geimpften Menschen gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt. Daraufhin werden Antikörper und Abwehrzellen gegen das Spikeprotein des Virus gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort. 

Antigene sind eine Form von Eiweißen (z. B. des SARS-CoV-2-Virus), die das Immunsystem als fremd erkennt und zu deren Abwehr es Antikörper bildet. Die Eiweiße des SARS-CoV-2-Virus können mit einem Antigen-Schnelltest nachgewiesen werden.

Auch die Impfstoffe gegen Corona arbeiten mit Antigenen, damit das Immunsystem passende Antikörper bilden kann.

Einen hohen Antikörperspiegel zu haben bedeutet, dass das Immunsystem viele Antiköper gegen den Erreger gebildet hat. Je höher der Antikörperspiegel, desto besser sind wir gegen Viren geschützt.

COVID-19 ist die offizielle Bezeichnung für die Krankheit, die durch das Virus SARS-CoV-2 ausgelöst wird. COVID-19 steht für „Corona Virus Disease 2019”.

Wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen gegen einen Erreger immun ist, kann sich der Erreger nicht weiterverbreiten. Diesen Zustand bezeichnet man als Herdenimmunität. Menschen werden gegen einen Erreger immun, wenn sie als Folge einer durchgemachten Erkrankung oder durch eine Impfung Antikörper gebildet haben.

Nach einer Impfung reagiert das Immunsystem, da es die Stoffe in der Impfung als fremd erkennt. Der Körper wird durch eine Impfung zu einer Abwehrreaktion angeregt, um beispielsweise Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus zu bilden.

Wie bei jeder Impfung können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen (Rötung, Schwellung der geimpften Stelle, leichtes Fieber.) auftreten. Bei den meisten Menschen verschwinden diese Reaktionen wieder nach ein bis zwei Tagen.

Das Pharmaunternehmen Johnson & Johnson entwickelte einen vektorbasierten Impfstoff gegen COVID-19. Seine Wirksamkeit liegt bei mindestens 80% gegen eine schwere COVID-19-Erkrankung. Für einen ausreichenden Impfschutz benötigt man nur eine Dosis des Impfstoffes.

Diese Abkürzung steht für „Messenger-RiboNucleic Acid“ auf Deutsch: „Boten“-RiboNuklein Säure. Die mRNA kommt in jeder Zelle des Körpers vor und überträgt die genetische Information aus dem Zellkern an den Zellort, wo Proteine bzw. Eiweiße gebildet werden.

Das ist die offizielle Bezeichnung des neuartigen Coronavirus. SARS steht für „schweres akutes respiratorisches Syndrom“, das bedeutet: schweres akutes Atemwegssyndrom.

Bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es drei Arten: Vektorbasierte Impfstoffe (Lebendimpfstoffe mit Vektorviren), Totimpfstoffe mit Virusproteinen und mRNA-Impfstoffe.

Bei Totimpfstoffen besteht das Antigen aus abgetöteten Erregern, ihren Bestandteilen oder ungefährlichen Stoffen davon. Diese werden vom Körper als fremd erkannt und regen das körpereigene Abwehrsystem zur Antikörperbildung an, ohne dass die jeweilige Krankheit ausbricht.

Der Zellkern enthält die gesamten genetischen Informationen. Das Genom eines Menschen befindet sich in Form von DNA im Zellkern.

Diese Tests können das SARS-CoV-2-Virus im Körper nachweisen, z. B. durch einen Abstrich in der Nase oder im Rachen. Da die Tests einfach durchzuführen sind, kann man sie sogar zu Hause selbst durchführen.

Das Pharmaunternehmen AstraZeneca hat einen vektorbasierten Impfstoff gegen COVID-19 entwickelt. Seine Wirksamkeit liegt bei bis zu 80%. Er verhindert in der Mehrzahl der Fälle eine COVID-19-Erkrankung oder mildert bei Erkrankungen die Symptome. Keiner der zweimal geimpften Teilnehmer der Zulassungsstudien musste nach einer Impfung mit AstraZeneca mit einer Coronavirus-Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden.

DNA steht für deoxyribonucleic acid oder auf Deutsch: Desoxyribonukleinsäure (DNS). Es handelt sich dabei um ein großes Molekül, das im Kern fast jeder Zelle eines Lebewesens zu finden ist. In diesem Molekül sind die Informationen zur Entwicklung und Funktion des Lebewesens gespeichert – die sogenannte Erbinformation.

Menschen werden gegen einen Erreger immun, wenn sie als Folge einer durchgemachten Erkrankung oder durch eine Impfung Antikörper gebildet haben.

Eine erneute Infektion nach überstandener Erkrankung – oder in seltenen Fällen nach einer Impfung – kann jedoch noch nicht ganz ausgeschlossen werden. Sie ist aber sehr unwahrscheinlich und in der überwiegenden Mehrzahl verläuft eine Infektion dann unproblematisch.

Impfzentren werden von den Bundesländern eingerichtet, um mehr Menschen in kürzerer Zeit gegen COVID-19 impfen zu können. Impftermine in den Impfzentren können telefonisch oder im Internet vereinbart werden.

Durch klinische Prüfungen wird ermittelt, ob ein Medikament oder Impfstoff wirksam und sicher ist. In Deutschland ist das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für die Prüfung klinischer Studien im Bereich der Impfstoffe und Arzneimittel zuständig. Es überwacht die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit der zugelassenen Impfstoffe. Alle Impfstoffe, die verwendet werden, sind also umfangreich getestet worden.

Bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt es drei Arten: Vektorbasierte Impfstoffe (Lebendimpfstoffe mit Vektorviren), Totimpfstoffe mit Virusproteinen und mRNA-Impfstoffe.

In den mRNA-Impfstoffen gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Anhand dieser Information kann der Körper ein Antigen produzieren.

Die transportierte Information wird nach der Impfung nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern nach Eintritt in die Zellen (vor allem in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) „abgelesen“, woraufhin diese Zellen dann das Spikeprotein selbst herstellen. Die so vom Körper des geimpften Menschen gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als fremde Eiweiße erkannt. Daraufhin werden Antikörper und Abwehrzellen gegen das Spikeprotein des Virus gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort. 

Auf Deutsch würden wir sagen: Stachel-Eiweiß. Dabei handelt es sich um einen wichtigen Baustein des Coronavirus SARS-CoV-2 (die „Stacheln“ auf der Virus-Kugel). Sie sorgen dafür, dass das Virus in die Körperzelle eindringen kann.

Antikörper können das Virus anhand des Spike-Proteins erkennen, sich daran binden und es so als Ziel markieren. Dies wird bei der Entwicklung von Impfstoffen genutzt.

Vakzin ist der medizinische Fachbegriff für Impfstoff.